Solistinnen und Solisten
Felicitas Brunke Mezzosopranistin
Josepha Vogelhuber
Die Mezzosopranistin Felicitas Brunke studierte Opern- und Liedgesang in Karlsruhe und gastierte neben freien Produktionen an Häusern wie dem Badischen Staatstheater, dem Festspielhaus Baden-Baden, der Deutschen Oper am Rhein und der Philharmonie Berlin. Dort arbeitete sie mit Dirigenten wie Mario Venzago, David Crescenzi oder Sir Simon Rattle zusammen. Zu ihrem Opernrepertoire gehören unter anderem die Rolle des Orlofsky aus der «Fledermaus» von Johann Strauß, Polly aus der «Dreigroschenoper» von Kurt Weill und Galatea aus «Aci, Galatea e Polifemo» von G.F. Händel.
Felicitas Brunke ist zudem eine gefragte Lied- und Oratoriensängerin: So führte sie im Rahmen der Bachwoche Stuttgart die H-Moll-Messe unter der Leitung von Hans Christoph Rademann auf und sang das «Magnificat» mit dem Elbipolis Barockorchester Hamburg in Varel. Ihre Liebe zum Chanson, Jazz und Crossover lässt sie immer wieder musikalische Exkurse in die Unterhaltungsmusik machen und in ihren eigenen Konzertprogrammen Klassik und Crossover miteinander verbinden.
Neben Förderungen der Yehudi-Menuhin-Stiftung, der Kammeroper Schloss Rheinsberg und des Richard-Wagner-Verbandes erhielt sie 2022 ein projektbezogenes Stipendium der GVL und veröffentlichte ihre erste CD «Femme fatale».
Tom Muster Bariton
Zahlkellner Leopold
Tom Muster ist in Grenchen (SO) aufgewachsen und lebt in Luzern. Im Januar 2024 schloss er seinen Master Gesangspädagogik bei Prof. Hans-Jürg Rickenbacher an der Hochschule Luzern und das Minor Studium Oper an der HKB in Biel ab. Er besuchte Masterclasses bei Edward Hoepelmann, Barbara Locher, Mark Seibert und Malcolm Walker.
Aktuell arbeitet Muster als Gesangslehrer an der Musikschule Malters, als freischaffender Lehrer/Künstler, leitet den Chor VOCS in Bern und wirkt bei Musiktheaterprojekten mit; dies in diversen Stilrichtungen wie Musical, Pop und Klassik. Er sang, tanzte und spielte unter der Regie von Volker Vogel, Simon Burkhalter, Volker Hesse, Liliana Heimberg, Reto Lang, Anatol Preissler, Anette Leistenscheider, Regina Heer, Melanie Gehrig, Yves Lenoir u.a.
Als Regisseur inszenierte Muster das Musical «Big Dreams – eine Freundschaftsgeschichte» (Trio RoSaTo), für den Verein Youth for Opera Mozarts «Die Zauberflöte» und für den Bühnenverein Creative Stage Company, bei welchem er auch das Präsidium innehat, das Musical «Natürlich blond».
Er freut sich, erneut bei der Operettenbühne Bremgarten mitzuwirken und die Rolle des Leopolds zu verkörpern.
Stefan Wieland Altus
Wilhelm Gieseke
Der 1987 geborene Altus Stefan Wieland studierte bei Prof. Peter Brechbühler an der Hochschule Luzern – Musik im Studiengang Master of Arts in Solo-Performance, den er mit Auszeichnung abschloss. Nach dem Vorstudium an der HSLU-Musik begann er sein Vollzeitstudium mit dem Stimmfach Bariton. Nach dem Wechsel zum Tenorfach kam dann im Herbst 2011 die Entscheidung, das Stimmfach erneut zu wechseln. Weitere sängerische Impulse erhielt er von Margreet Honig.
Im Januar 2017 gab er sein Debüt als «Prinz Orlofsky» in der Operette Die Fledermaus am Stadttheater Sursee. Es folgten «Prinz Pietro» in Boccaccio, «Lämmermeier» in Frau Luna und «Mr. Lloyd» und «König Pankraz» in Herzogin von Chicago sowie «Enterich» in Der Bettelstudent.
Stefan ist inzwischen auch ein gefragter Regisseur im Laien- sowie Profibereich. Er inszenierte bereits am Stadttheater Sursee, der Operettenbühne Hombrechtikon und seit diesem Jahr auch am Theater Arth.
Ebenfalls ist Stefan in der Schweizer Jodlerszene aktiv. Er dirigiert den Jodlerklub Giswil und Engelberg, ist im Vorstand des ZSJV, Juror des EJV und Kursleiter auf nationaler Ebene. An der HSLU-Musik absolvierte er ein CAS Jodelgesang bei Nadja Räss sowie ein DAS als Vokalpädagoge mit Schwerpunkt Jodeln.
Valentina Russo Sopranistin
Ottilie, seine Tochter
Die Berner Sopranistin Valentina Russo begeistert auf zahlreichen Bühnen der Schweiz mit ihrer Vielseitigkeit in Opern-, Operetten- und Musicalproduktionen. Bereits in verschiedenen Schweizer Förderprojekten überzeugte sie mit herausragenden Rolleninterpretationen, unter anderem als Blonde in Die Entführung aus dem Serail, in der Titelrolle der Rita ou Le Mari battu sowie als Königin der Nacht in Die Zauberflöte. Auch als Papagena und 1. Dame in weiteren Produktionen der Zauberflöte begeisterte sie das Publikum.
Am Stadttheater Sursee stellte sie ihre beeindruckende Wandlungsfähigkeit als Eliza Doolittle in My Fair Lady, Laura in Der Bettelstudent und Saffi in Der Zigeunerbaron unter Beweis.
Mit dem Symphonischen Blasorchester Kreuzlingen wirkte Valentina Russo als Lily in Zeppelin – ein Musical an einem besonderen Inklusionsprojekt mit. Im erfolgreichen Gotthelf – das Musical verkörperte sie zudem die Rolle der Adeline. Darüber hinaus steht sie jährlich als Schauspielerin in der Wunschvorstellung des Sofa-Theaters auf der Bühne.
Valentina Russo zählt zu den Preisträgerinnen des internationalen Opernspiele-Munot-Wettbewerbs 2023.
Sebastian Fuchsberger Tenor
Dr. Siedler
Der Salzburger Tenor studierte zunächst Posaune und war Mitbegründer der Formationen Mnozil Brass und Global Kryner. Er erhielt ein Engagement ins Bühnenorchester der Wiener Staatsoper und wendete sich dem Gesang zu. In der Folge nahm er Gesangsunterricht und trat immer häufiger als Sänger in Erscheinung.
Ab 2010 war er festes Ensemblemitglied der Musikalischen Komödie Leipzig, sang Rollen wie Georg in Der Waffenschmied, Baron Kronthal in Der Wildschütz, Alfred in Die Fledermaus, Tito Merelli in Lend me a Tenor. 2013 debütierte er im Chemnitzer Opernhaus in der Hauptrolle der Oper Swanhunter von J. Dove und bei den Seefestspielen Mörbisch als Bettelstudent in der Operette von C. Millöcker und wechselte für zwei Jahre ins Ensemble der Leipziger Oper mit folgenden Rollen: Tamino (Die Zauberflöte/Mozart), Prinz Reinhold (Dornröschen/Humperdinck), Edmondo (Manon Lescaut/Puccini), Gastone (La Traviata/Verdi), Peppe (Pagliacci/Leoncavallo), Froh (Rheingold/R. Strauss) sowie Camille de Rosillon (Die lustige Witwe/Lehár). Diese Partie sang er auch im Oldenburgischen Staatstheater sowie im Nationaltheater Mannheim. Danach sang er im Theater Freiberg Rollen wie Rodolfo (La Bohème/Puccini), Matteo (Arabella/R. Strauss), Herzog (eine Nacht in Venedig/J. Strauss). Gastverträge führten ihn an das Theater Pforzheim, Theater Osnabrück, Landesbühnen Sachsen etc.
Auf dem Konzertpodium ist er mit einem Lieder- und Arienabend mit Zitherbegleitung und dem Format Die Schlagertherapie aktiv.
Marcel Zehnder Sprechrolle
Sigismund Sülzheimer
Aufgewachsen bei Basel, schloss er 2014 seine Schauspielausbildung an der EFAS in Zürich ab. Ist das schon wieder elf Jahre her? Mein Gott, wie die Zeit vergeht. Zeit genug in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen dabei zu sein, wie «Kirche, Ketzer, Kurtisanen» (3Sat), «Rabbuni – Die Erben des Königs» (SRF), «Aus dem Schatten» (SRF) oder «Tell – Jagd auf ewig» (SRF).
Zeit mal Handmodel zu sein. Zeit mit vielerlei traditionellen und experimentellen Bühnen zu arbeiten, denn zur Bühne kann alles werden – so z.B. mit «Lezaky» auf der gleichnamigen Gedenkstätte in Tschechien oder «Unter Eis» in einem leerstehenden Wasserreservoir in Zürich. Aber auch im Theater Basel «Eine Welt ohne uns», fünf Jahre bis zum Finale bei der Helmut Förnbacher Theater Company in Basel u. a. «Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand», «Maria Stuart», «Amadeus» und auch fünf Jahre bei den Schlossfestspielen Hagenwil u. a. «Die schwarze Spinne», «Arsen und Spitzenhäubchen», Kleists «Amphitryon».
Zeit genug auch, um ein paar Hörbücher aufzunehmen u. a. «Das Mädchen, das die Welt veränderte», «Der Junge, der nicht hassen wollte», «Das Geheimnis erfüllter Zeit». Und natürlich Zeit, um nun bei der Operettenbühne Bremgarten dabei zu sein.
Beat Gärtner Sprechrolle
Professor Hinzelmann
Beat Gärtner wurde im Februar 1955 geboren und absolvierte von 1981 bis 1984 die Schauspielakademie Zürich (heute ZHdK). Er spielte an folgenden Theatern: Landestheater Wilhelmshaven, Stadttheater Münster (Westfalen), am Theaterspektakel Zürich, Opernhaus Zürich, Bernhardtheater Zürich, Theater Luzern, Städtebundtheater Biel/Solothurn, Zürcher Kammeroper, Operettenbühne Bremgarten u. a.
Er führte an den Freilichtspielen in Andermatt zwischen 1999 und 2002 (mit über 100 Darstellern) Regie. Auch für die Uraufführung «Ab dr Stange – Ein Stück Tell» von Heinz Stalder für das Theateruri war er 2004 verantwortlich. In den letzten Jahren inszenierte er mehrere Stücke mit der Theatergesellschaft Horw.
Filmrollen in den letzten Jahren waren: Ameisenweg, Capaul (männliche Hauptrolle), Züger Filmproduktion; Tatort Matterhorn, Taugwalder senior, SRF/Spiegel TV; Frosch, Enzler, Langfilm; Der Bestatter, Waldisbühl, SRF/Snakefilm; Die letzte Pointe, Autofahrer, Langfilm; Wilder, Hausmeister, C-Films.
In Globi, Globine und über 15 Jahre in «Papa Moll» war und ist er als Sprecher tätig.
Er spielte über 10 Jahre an der Seite von Jörg Schneider und stand zuletzt im neuen Schweizer Tatort vor der Kamera.
Stefanie Frei Sopranistin
Klärchen, seine Tochter
Die aus Solothurn stammende Sopranistin Stefanie Frei studierte Gesang an der Haute Ecole de Musique de Genève und schloss ihr Studium mit dem Master of Arts in Music Performance ab.
Sie tritt auf verschiedenen Oper- und Operettenbühnen auf. Zuletzt interpretierte sie Juliette Vermont (Der Graf von Luxemburg) in der Operette Möriken, Königin der Nacht und Papagena (Die Zauberflöte für Kinder) und Anna Reich (Die lustigen Weiber von Windsor) an der Erlebnisoper Langenthal.
Seit 2024 ist sie Ensemblemitglied des Vereins Operntheater für Kinder, mit dem sie regelmässig auf Tournee ist.
In Bremgarten war Stefanie Frei bereits als Adele (Die Fledermaus) und als Miss Mabel Gibson (Die Zirkusprinzessin) zu erleben.
Einige weitere von ihr interpretierte Rollen sind Arsena (Der Zigeunerbaron), Annina (Eine Nacht in Venedig), Fürstin Fedora Palinska (Die Zirkusprinzessin), Gretchen (Der Wildschütz), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Frasquita (Carmen) oder Le feu/La princesse/Le rossignol (L'enfant et les sortilèges).
Als leidenschaftliche Konzert- und Liedsängerin tritt Stefanie Frei im In- und Ausland auf.
Erich Bieri Bass-Bariton
Kaiser Franz Josef I
Erich Bieri absolvierte sein Gesangsstudium bei Carol Smith (Hochschule Zürich). Später studierte er bei Prof. Fernando Bandera (Mailand) und Dale Fundling (Mozarteum). 1991-1993 besuchte er das Opernstudio Basel. Engagements folgten an die Bühnen des Basler Stadttheaters, des Zürcher Opernhauses (Uraufführung H. Willi, «Schlafes Bruder») sowie an weitere Schweizer Bühnen der Städte St. Gallen, Fribourg, Biel-Solothurn und Aarau. International erfolgreich sang er u.a. in München am Prinzregententheater oder am Shaker Mountain Festival (USA), wo er in den Opern «Le Nozze di Figaro», «Rigoletto», «Don Pasquale» und «L'elisir d'amore» Hauptrollen sang. Er war schon auf vielen Schweizer Operettenbühnen zu sehen wie a. A. Rheinfelden, Sursee, Hombrechtikon, Gartenoper Langenthal, Werdenberger Schlossfestspiele. 2005 sang er zum ersten Mal in Bremgarten und durfte in Folge viele tolle Rollen verkörpern. Er ist Mitbegründer und Mitglied der Zürcher Kammeroper, die seit 2020 besteht.
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